Ein guter Ausgleich lässt sich auch durch ein zielgerichtetes Beweglichkeits- und Krafttraining erzielen. Dabei sollten vor allem jene Muskelgruppen gestärkt werden, die im Alltag oft zu kurz kommen – etwa die Bauch- und obere Rückenmuskulatur, die Gesäßmuskulatur sowie die hintere Oberschenkelmuskulatur. Gleichzeitig ist es sinnvoll, zur Verkürzung neigende Muskeln regelmäßig zu dehnen. Dazu zählen insbesondere der Hüftbeuger, die vordere Oberschenkelmuskulatur, die Adduktoren und die Brustmuskulatur. So wird die Muskulatur nicht nur kräftiger, sondern auch elastischer, was das Risiko für Fehlhaltungen reduziert.
Vor intensiveren Sporteinheiten hilft ein kurzes Aufwärmen mit anschließenden Dehnübungen, den Körper auf die Belastung vorzubereiten. Nach dem Training kann Faszientraining dazu beitragen, Spannungen zu lösen und das Bindegewebe geschmeidig zu halten.
Ebenso wichtig wie das Training selbst ist die Regeneration. In Ruhephasen passen sich Muskeln an, werden stärker, Sehnen und Bänder erhalten die nötige Zeit zur Erholung – dafür brauchen sie in der Regel länger als die Muskulatur.